MGV "Deutsche Eiche"
1880 Hammertal e.V.

 
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Chronik
   
         
    Chronik des MGV „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal  e.V.    
         
       

 

Über die Musik im allgemeinen und das Lied und den Gesang im besonderen haben sich schon eine Anzahl großer Geister ausgelassen bis hin zu Goethe, Schiller und Shakespeare sowie die großen Komponisten Verdi, Wagner oder Liszt.
Ein kurzes Gedicht von Max Bewer gibt die Bedeutung des Gesanges sehr treffend wieder:        

Tausend Künste kennt der Teufel, aber singen kann er nicht;
denn Gesang ist ein Bewegen unserer Seele nach dem Licht.

Welche Gründe etwa ein Dutzend Männer im Jahre 1880 bewogen haben, diesen Männergesangverein zu gründen, ist heute nicht mehr genau zu sagen. Waren es solch edle Gedanken, wie zuvor beschrieben oder waren es "lediglich" die Freuden des Zusammenseins im Kreise Gleichgesinnter, die Kameradschaft? Sicherlich waren unterschwellig auch die edlen und hehren Gedanken Motive für die Gründung dieses Männergesangvereines am 2.Sept. 1880.
Herr Friedrich Geilenberg war der erste Vorsitzende und Herr Bügler war der erste Dirigent unseres MGV.
Am 14.3.1897 gab der Verein sich Statuten. Unter § 1 dieser Statuten gibt Satz 1 die Ziele des Vereines wieder, er lautet: "Zweck des Vereins ist die Pflege des vierstimmigen Männergesanges wie des geselligen Verkehrs unter den Mitgliedern". Die weiteren Jahre liegen etwas im dunklen, da schriftliche Überlieferungen aus dieser Zeit fehlen. Im Jahre 1905 beging man das 25-jährige Jubiläum mit einem Gesangwettstreit, an dem 29 Vereine teilnahmen. Zu dieser Zeit zählte der MGV Deutsche Eiche 30 aktive und 61 passive Mitglieder.
Die danach folgenden Jahre liegen bis zum Jahre 1923 wieder im dunklen. Hier dürfte auch der 1. Weltkrieg seine negativen Auswirkungen gezeigt haben.
In den Jahren 1923 - 1933 waren folgende Herren 1. Vorsitzender:

           Otto Grotehusmann, Heinrich Schwalm, W. Thomas,
                          Heinrich Thomas, Josef Arenz.      

                                             

Um 1924 MGV "Deutsche Eiche"

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Ab 1934 ist Gustav Köster als 1. Vorsitzender zu verzeichnen. Diese Vorstandsposition hatte er bis 1939 inne.
Im Jahre 1930 wurde das 50-jährige Jubiläum wieder mit einem Gesangwettstreit begangen. An diesem Wettstreit nahmen 25 Vereine mit ca. 675 Aktiven teil. Dieses Jubiläumsjahr 1930 zeigte den Verein in hoher Blüte; denn zu verzeichnen waren 53 Aktive und 148 Passive. Am 30.Aug.1930 fand auch noch ein großes Festprogramm statt.




Um 1930 MGV "Deutsche Eiche"

In über 20 Musikbeiträgen wirkten 15 Gesangvereine und die Feuerwehrkapelle Blankenstein mit. Hier zeigt sich schon deutlich, dass die Kontaktpflege zu anderen Vereinen ein wesentliches Kriterium der Vereinsarbeit darstellt.                                                      .
Im Jahre 1937 wurde erstmalig die heutige Gaststätte Horst und Elke Kopperschläger zum Vereins- und Probelokal gewählt. Hier wurden und werden einmal wöchentlich die Proben abgehalten. Bis auf wenige Ausnahmen war bis heute keine Unterbrechung zu verzeichnen.

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In den leidvollen Kriegsjahren 1940 - 1943 war Fritz Schürmann 1. Vorsitzender. Nicht immer war eine sinnvolle und kontinuierliche Vereinsarbeit in diesen wirren Jahren möglich. Trotzdem durchstand der Verein auch diese böse Zeit. Allerdings waren durch die Kriegseinwirkungen auch hier Tote zu beklagen. Eine einigermaßen geregelte Vereinstätigkeit setzte erst wieder im Jahre 1946 ein. Die Auswirkungen der Nachkriegszeit sieht man daran, dass im 1. Vorsitz keine Kontinuität zu verzeichnen war. Den 1. Vorsitzenden Josef Lieber, Alfred Habel und Fritz Schürmann sei Dank für die Arbeit in solch einer schwierigen Zeit, wo man mit Unzulänglichkeiten an allen Ecken und Enden fertig werden musste.
Ab 1950 war Fritz Eberg der 1. Vorsitzende. In diesem Jahr beging der Verein sein 70- jähriges Jubiläum mit einem Freundschaftssingen mit befreundeten Chören. Den 1. Vorsitz übernahm für die Jahre 1955 und 1956 Heinz Schneider.
In den Jahren 1923 - 1955 hatte der Verein eine ungewöhnliche Stetigkeit zu verzeichnen. All diese Jahre (Ausnahme: 1948 u. 1949 Lehrer Heibert) hatte ein Dirigent -nämlich Otto Menken- diesen Verein künstlerisch geleitet. Für diese außergewöhnliche Verbundenheit mit dem Chor wurde Herr Menken im Jahre 1947 zum Ehrenchorleiter ernannt. Solch eine Stetigkeit ist für jedes Organisationsgebilde, wie es ein Verein darstellt, von außerordentlichem Nutzen und Vorteil. Denn nichts wirkt sich störender und nachteiliger auf einen Verein aus wie ein häufiger Wechsel des Dirigenten. Auch ein Chor ist ein Gebilde, das richtig geleitet und geformt werden kann und muss; um ein hohes Maß an Leistung und Wirkung zu erzielen.

Um 1950 MGV "Deutsche Eiche" im Vereinslokal Gaststätte Steffens

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Im Jahre 1956 übernahm Kurt-Maria Liebe das Dirigat des MGV Deutsche Eiche. Fritz Schöneberg übernahm im Jahre 1957 den 1. Vorsitz. Mit dieser Führungsspitze erreichte der Verein eine weitere Blütezeit in seiner Geschichte. In Kurt-Maria Liebe hatte der Verein einen jungen, dynamischen und auch ehrgeizigen Chorleiter gefunden. Die Leistungsstärke des Vereins zeigt sich an folgenden Erfolgen: Auf dem Wettstreitsingen 1958 in Korbach, 1959 in Kierspe und 1960 in Sprockhövel konnten insgesamt sieben erste und zwei zweite Preise errungen werden. Im Jahre 1963 holte sich der Chor bei einem Wettstreit in Dülmen in seiner Klasse alle Preise. Für diese Leistung vergab die Stadt Dülmen an den MGV Deutsche Eiche noch einen Sonderpreis.
Fritz Schöneberg blieb bis zum Jahre 1975 erster Vorsitzender. Alle Aktivitäten in dieser Zeit aufzuführen ist leider nicht möglich. Es fanden eine Reihe von Freundschaftsbesuchen bei befreundeten Vereinen, Konzerten, Ausflugsfahrtenin die nähere und weitere Umgebung statt.

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Das 80-jährige Bestehen wurde mit einem Festabend am 6.8.1960 und einem Stundenkonzert am 7.8.1960 in einem großen Zelt gefeiert. Zum 85-jährigen Bestehen wurden veranstaltet: Ein Freundschaftssingen, Sängerball, Festgottesdienste und ein geselliger Abend. Dieses Jubiläumsfest wurde mit dem Hammerthaler Knappenverein gemeinsam veranstaltet, der sein 75 jähriges Bestehen feierte.
Der Komponist Kurt Lissmann wurde im Jahre 1967 65 Jahre alt. Aus diesem Anlass wurde ein Lissmann-Konzert veranstaltet. Der Komponist war als Ehrengast zugegen.

Josef Vogt war in den Jahren 1969 und 1970 der 1. Vorsitzende. Während in den folgenden Jahren 1971 -1975 wieder Fritz Schöneberg den 1. Vorsitz übernahm. Kurt-Maria Liebe verließ im Jahre 1969 den Chor, worauf Josef Peine im Jahre 1970 das Dirigat für den Verein übernahm. Unter Josef Peine fand im Jahre 1970 ein Konzert anlässlich des 90 jährigen Bestehens statt:

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Im Jahre 1971 fand man einen neuen Chorleiter. Es war Alfons Bartling aus Bochum-Dahlhausen. Herr Bartling übernahm einen Chor, der nunmehr in einer Abschwungphase war. Die Aktivenzahl war zeitweilig auf 20 und weniger abgesunken. Denn Kurt-Maria Liebe hatte in seiner letzten Zeit durch Überlastung keine straffe künstlerische Leitung mehr wahrgenommen, so daß auch das Interesse des einen oder anderen Aktiven erlahmt war. Hinzu kam auch, dass die Sportler in den Reihen des MGV in der "Blüte ihrer Jahre" standen, und sie nicht immer die Doppelbelastung MGV/Sportverein reibungslos kombinieren konnten. Hier sehen wir, ein Verein kennt nicht nur Höhen und Erfolge. Ein in sich gesunder und kraftvoller Verein kann auch Tiefen verkraften und überwinden.
Dazu bedarf es einer hohen Integrationskraft und einem gelungenen Zusammenwirken von Vorstand, Dirigent und Mitgliedern. Fritz Schöneberg gelang es, junge, aufgeschlossene und engagierte Aktive für die Vorstandsarbeit zu begeistern, die mit neuen - oft auch unkonventionellen - Ideen dem Vereinsgeschehen neue Impulse gaben. Hinzu kam Alfons Bartling mit seinen hohen menschlichen und künstlerischen Qualitäten; dessen Enthusiasmus für alle "ansteckend" war. Das- Konzept von Dirigent und Vorstand ging auf. Durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit, Kombination von künstlerischer Leistung und froher Geselligkeit konnten im Laufe der Jahre wieder neue Aktive gewonnen werden. Hier ist zu vermerken, dass es sich überwiegend um junge Sänger handelt. Alfons Bartlings         Schwerpunkte lagen in der Aufführung und der Gestaltung von Konzerten.
Hier spürte jeder Aktive, wie sich die Freude und eine innere Zufriedenheit auf den Zuhörer übertrugen.

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So wurde mancher Zuhörer einbegeisterter Sänger, um selbst wiederum Freude übertragen zu können. Herausragende Beweise für die Richtigkeit dieses Konzeptes bildeten 2 Konzertveranstaltungen in der Mehrzweckhalle der Schule Buchholz.
Zuerst das Festkonzert am        16.5.1976    anlässlich des 95-jährigen Bestehens des MGV Deutsche Eiche. Der außerordentliche Erfolg dieses Konzertes lag in der Kombination von Chorlied und Opernmelodien, sowie den Vorträgen durch den Chor als auch durch die verpflichteten Solisten.
Der Erfolg spiegelte sich in der umfangreichen Berichterstattung in der Tagespresse wieder. Im Jahre 1978 fand ein großes Konzert zu Ehren des Komponisten Otto Groll statt. Auch hier gelang es den Ausführenden, ihre Stimmung und Freude über die Rampe auf das Publikum zu übertragen. Das Motto dieses Konzertes "Melody und Rhythmus" wurde exzellent vom Chor, dem Akkordeonorchester und dem Basssolisten Josef Lutz vorgetragen und begeisterte auch den letzten Besucher des vollbesetzten Hauses.
Ende der 60-erJahre wurde eine "Institution"- innerhalb des Vereines aus der Teufe gehoben. Es ist das Sommerfest am ersten Wochenende nach Ferienbeginn. Dieses Fest hat mittlerweile einen festen Stellenwert und traditionelle Bedeutung für den Verein und seine Besucher und Stammgäste. Hier wurde eine Plattform für mannigfaltige Begegnungen und Kontakte auf breiter Basis geschaffen.;
Und letztendlich ist dieses Sommerfest auch das "finanzielle Rückgrat' des MGV Deutsche Eiche. Für dieses Sommertest sind der Vorstand und jeder Aktive vor und während der Veranstaltung voll eingesetzt. Den bisherigen Besuchern herzlichen Dank - für die "Uneingeweihten" gilt die Einladung für das nächste Sommerfest.
Fritz Schöneberg wurde wegen seiner Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt.
Der Verein wurde im Jahre 1976 in das Vereinsregister eingetragen. Seit dieser Zeit gibt der Zusatz "e.V." die Änderung und Ergänzung der Rechtslage des Vereines wieder.
Im Jahre 1976 übernahm Dieter Hille den 1. Vorsitz. Diesen Vorsitz hielt er noch bis in das Jahr 1977. Das Jahr 1978 sah Heinz Klipstein als 1. Vorsitzenden. Diese jüngere Vergangenheit zeigt wieder eine kleine Umbruchphase; wie man sie in der Vergangenheit nach einer längeren Zeit immer wieder beobachten konnte. Der jetzige Vorsitzende Friedrich Hoppen hat sein Amt als 1.Vorsitzender im Jahre 1979übernommen. Sein erstes Amtsjahr war überschattet vom Tode des Dirigenten Alfons Bartling. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass alle, die Herrn Bartling kannten, tief erschüttert waren.

Für viele hatte die starke Persönlichkeit des Alfons Bartling so tief gewirkt, dass man nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Denn die Planungen und Überlegungen waren mit ihm schon für die nächsten Jahre abgestimmt. Was bleibt, ist das Bewusstsein, einen
Freund gekannt und verloren zu haben. Der Begriff "Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken halten" gibt nur zum Teil die Empfindungen und Gefühle der Aktiven wieder.
Die Vereinsarbeit war für einige Wochen lahmgelegt - und dies in den Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen. Diese Zeit überbrückte der Verein mit Interimsdirigenten wie Amo Wahl. Diesen Dirigenten recht herzlichen Dank für ihren selbstlosen Einsatz. Auch hier wieder ein Beweis für die Verbundenheit und das menschliche Verständnis, die die Musik und der Gesang schaffen.
Ende 1979 konnte für den Verein der junge Dirigent Helmut Vorschütz gewonnen werden. Nach einigen Monaten Zusammenarbeit mit diesem Dirigenten kann gesagt werden, dass wir mit ihm den richtigen Griff getan haben. Von und mit ihm ist gewährleistet,. dass die geschaffene Grundlage des Chores weitergeführt wird. Wobei seine eigenständige Persönlichkeit eine Bereicherung darstellt
Mit diesem hoch talentierten und engagierten Dirigenten Helmut Vorschütz, einem intakten und umsichtigen Vorstand sowie einer Sängerschar von über 55 Aktiven kann der Verein der Zukunft nur positive Aspekte abgewinnen.
In unserem hochtechnisierten Zeitalter hat auch der MGV Deutsche Eiche das Ziel, die integrierende Kraft des Liedes und des Gesanges für die Verständigung der Menschen untereinander einzusetzen. Für den einzelnen Sänger ist das Mitwirken in einem Chor die Möglichkeit der Mitgestaltung und Verwirklichung seiner selbst - und somit Loslösung von der passiven Berieselung durch die Massenmedien.
Mögen dem Verein und seinen Mitgliedern allzeit gute und positive Zeiten vergönnt sein.

August 1980            Josef Lutz

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1980 – 1990

Wie im Fluge ist die Zeit vergangen seit der MGV eine seiner stolzesten Jubiläen feiern konnte - sein 100 jähriges Bestehen. Jeder der teilnehmen durfte, ist stolz auf die Leistungen des Chores und seines Dirigenten Helmut Vorschütz

100 Jahre MGV " Deutsche Eiche" 1880 Hammertal e.V. Fritz Schöneberg, verstorben Franz Hillmann, verstorben Fritz Eberg, verstorben Chorleiter Helmut Vorschütz Josef Lieber, verstorben Emil Mehring, verstorben Paul Brauckmann, verstorben Fritz Kroll, verstorben Josef Vogt, verstorben Klaus Siepmann, verstorben Karl Endter Reinhardt Kranz Günter Rasche Erwin Hoffstiepel Heinrich Hille, verstorben Helmut Müller Paul Erdmann, verstorben Dieter Hähner, Hans Clasen, verstorben Heinz Zoll, verstorben Paul Lieber, verstorben Heinrich Slotboom, verstorben Fritz Hoppen, verstorben Robert Kubitza Willi Lieber, Fritz Bötzel, verstorben Gerhardt Pereé Willi Hackmann Georg Müller Jean Pierre Müllers Horst Krampen Heinz Dieter Hille Helmut Schotte Günter Eberg, verstorben H.A. Kopperschläger (Vereinswirt), verstorben Armin Spindler Klaus Lübold Hans Bötzel, verstorben Heribert Meinhardt Hans Müllers Josef Lutz Manfred Florek Peter Berent Horst Engelsberg Erich Schlüpmann Lothar Judith Alberto Fonseca Gerd Kopperschläger, verstorben Jürgen Pöting

1980 MGV "Deutsche Eiche" im Vereinslokal Gaststätte Kopperschläger


Festkonzerte und Freundschaftssingen waren die Höhepunkte des Festprogramms - von Presse und Zuhörern als gelungene Veranstaltungen begeistert gefeiert. Die Verleihung der Zelterplakette an unseren Chor im Kongresssaal der Halle Münsterland war einer der schönsten und stolzesten Augenblicke in unserem Vereinsleben.

Vorstand des MGV "Deutsche Eiche"im Jahre 1980


Die Zeit bis 1984 verlief in etwas ruhigeren Bahnen, wobei jedoch fast immer im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahren ein Konzert durchgeführt und an zahlreichen Freundschaftssingen und Konzerten anderer Vereine teilgenommen wurde.

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Das Jahr 1985 wurde wieder zu einem Scheitelpunkt unseres Vereins­lebens. Helmut Vorschütz verließ in diesem Jahr den Chor aus beruflichen Gründen.
Einen geeigneten Nachfolger für diesen jungen und dynamischen Chorleiter zu finden, fiel uns sehr schwer. Nach einer Übergangs­phase, in der uns unser Vize-Chorleiter H.D. Hille musikalisch führte, gelang es, einen alten Bekannten für unseren Chor zu gewinnen. Kurt-Maria Liebe wurde auch von den Sängern, die ihn noch nicht kannten, begeistert aufgenommen. Die Chorarbeit konnte erfolgreich fortgesetzt, worden.
Schon die ersten Auftritte und Konzerte waren geprägt von K.M. Liebes straffer aber väterlichen Handschrift, das Vereinsleben begann wieder zu pulsieren, ein neuer Abschnitt konnte angegangen werden.
Bis 1986 leitete Friedrich Hoppen als 1.. Vorsitzender unser Vereins­schiff, dann war es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich diesen Amt zu bekleiden. Ohne Übertreibung kann gesagt werden,
dass Friedrich Hoppen einer der profiliertesten und engagiertesten Vorsitzenden war, die unser Chor in seinen Reihen hatte. :
Ab 1987 nahm dann Hans-Jürgen Pöting das Zepter in die Hand. 1988 wurde neben den üblichen Konzerten eine Bädertournee veran­staltet, die für alle Sänger ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird und in naher Zukunft wiederholt werden soll.
1986 wurde hier im Hammertal eine einmalige und bleibende Ein­richtung geschaffen: Alle 3 Chöre, der Damenchor Hammertal, die Chorgemeinschaft St. Antonius Buchholz und der MGV Deutsche Eiche veran­stalten als Hammertaler Chöre zum Ende des Jahres ein gemeinschaftliches Weihnachtskonzert, das bei allen Buchholzer Bürgern guten Anklang gefunden hat.
Seit 1989 leitet Karl-Werner Michel unseren Verein. Ihm zur Seite steht ein umsichtiger und kontakter Vorstand.
Möge es diesen Leuten gelingen, mit Hilfe aller aktiven Sänger und unseres hochgeschätzen Dirigenten, unseren Chor noch lange auf diesem hohenLeistungsniveau zu halten und die Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen Chören zu vertiefen.
Mögen dem Verein und seinen Freunden allzeit glückliche Stunden beschert sein.

September 1990                    H.-J. Pöting

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1991 – 2000

Wieder sind 10 Jahre ins Land gegangen, 10 Jahre die dem MGV „ Deutsche Eiche „eine steile Aufwärtsentwicklung brachten. Nicht zuletzt ein Verdienst unserer Chorleiter K.M. Liebe, K.F Faust und H.D. Hille, umgeben von einem rührigen und energievollen Vorstand.
Von 1991-1997 stand diesem Vorstand noch K.W. Michel als Vorsitzender zur Verfügung, ihm folgte mit U. Müllers einer aus der jungen Garde unseres Vereins. Ein Beweis, dass auch bei uns der Nachwuchs gefordert und gefördert wird.
Bis 1992 leitete K.M Liebe als Chorleiter unseren Verein. Aus gesundheitlichen Gründen übergab er den Dirigentenstab an K.F. Faust, der uns bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1996 geführt und dafür gesorgt hatte, dass der MGV „ Deutsche Eiche„ insbesondere im Raum Witten seinen klangvollen Namen ausbauen konnte. Mit Karl Friederich Faust verloren wir einen Chorleiter der selbst im Angesicht seiner schweren Krankheit nie seinen Lebensmut verlor und mit Energie und Schaffenskraft bis zuletzt die Probenarbeit leitete. Unser letztes Konzert unter seiner Leitung , im Jahre 1995, gab Zeugnis darüber.
Wir haben einen Freund verloren. Während dieser Phase griff unser Vizechorleiter H.D. Hille helfend ein und übernahm 1996, nach dem Tode von K.F. Faust das Amt des Chorleiters. Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass wir mit dieser Verpflichtung einen Glücksgriff getan haben, denn durch die Erfahrung seiner langen Tätigkeit als Sänger und Chorleiter weiß er die Sangesbrüder richtig anzupacken. Ein Vorbild an Tatendrang und Motivation sind Beweis dafür, dass der Name Heinz Dieter Hille auch über unsere Grenzen hinaus ein Begriff geworden ist.

Aktivitäten 1991-2000
1991
Sängerball des Sängerkreises Witten im dortigen Saalbau 1993-1996

Jeweils Konzerte im Schulzentrum Herbede und Hattingen Holthausen u.a. mit dem
Akkordeonorchester Welper und befreundeten Vereinen.

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1997
Mitwirkung auf der BUGA in Gelsenkirchen, wo wir das erste Mal mit H.D. Hille auftraten. Eine Berufung auf die wir sehr stolz sind, denn mit dem MGV Holthausen Buchholz und der Chorgemeinschaft Witten bildeten wir eine Chorgemeinschaft von über 100 Sängern. Der Deutsche Sängerbund hatte mit unserer Verpflichtung einen guten Griff getan, da wir in musikalischer Hinsicht voll überzeugen konnten.

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1998
traten wir beim Konzert des Sängerkreises Witten in der Wittener Werkstatt auf und waren selbst im Herbst 98 wieder Gastgeber eines Konzertes in Hattingen Holthausen.

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1999
folgten wir zahlreichen Einladungen von befreundeten Vereinen und Privatpersonen. Neben der Probenarbeit für unser Konzert am 13.5.2000 in Hattingen Holthausen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz; Pfingstsingen, Sommerfest, Vatertagsausflug und Herbstfest sind Zeugnis für eine intakte Kameradschaft und für das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Verein. Ein Verein der diese stolze Bilanz aufweisen kann hat natürlich auch Wermutstropfen aufzufangen, so verstarben in diesen zehn Jahren Sangesbrüder die teilweise schon 40 oder 50 Jahre unserem Verein angehörten und wirkungsvoll in leitender Funktion mitgewirkt hatten.
Paul Brauckmann, Paul Lieber, August Malz, Günter Eberg, Klaus Siepmann werden immer ein bleibendes Andenken hinterlassen. Ein Name der unverrückbar mit dem MGV Deutsche Eiche verbunden ist ziert unsere Gedenktafel obenauf: Friederich Schöneberg; Ehrenvorsitzender und ; langjähriger Vorsitzender. Ein Freund ist von uns gegangen. Vorbild für Jung und Alt, ein Sangesbruder auf den wir stolz sind. Wir werden ihn nicht vergessen.
Mögen diese Vorbilder Garant dafür sein, dass der Name MGV „ Deutsche Eiche„ Hammertal im neuen Jahrhundert Bestand haben kann, wie eine Eiche: fest, stark und unbeugsam.

April 2000       Jürgen Pöting

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2000-2004

Das Jubiläumskonzert zum 120- jährigen Bestehen der Deutschen Eiche fand am 13. Mai 2000 in der Aula des Schulzentrums Hattingen-Holthausen unter dem Titel „Aus der Welt der Oper“ statt. Stehende Ovationen waren der Dank der Zuhörer für ein hervorragendes Konzert. Mitwirkende waren: Angela Hölscher, Sopran, Bernd Hille, Bass, Heinz Nattermann am Flügel. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Peter Niemann. Die Sänger traten in Mönchskutten auf. Es war eine gelungene Aufführung, die unter dem umsichtigen Dirigat von Heinz Dieter Hille zu einem Konzert der Extraklasse wurde.
Im Oktober 2001 konzertierten wir in der Aula des Schulzentrums Hattingen Holthausen mit „Wenn Musik ins Herze dringet“ unter Mitwirkung der Sopranistin Angela Hölscher und dem Bassisten H.W.Trede.

Die Jahreshauptversammlung 2002 fand einen neuen Vorsitzenden: Jürgen Pöting. Er löste Ulrich Müllers ab.
Im Februar 2002 starb unser langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzende Friedrich Hoppen.
Im September 2002 wurde konzertiert ( wieder in Holthausen) unter dem Titel: „Leben ist Lachen und singen" mit Angela Hölscher dem MGV Hiddinghausen und dem Pianisten Heinz Nattermann.
Im Juli 2003 wurde unser Dirigent Heinz-Dieter Hille zum Kreischorleiter des Sängerkreises Witten im Deutschen Sängerbund ernannt.
Unter dem Titel: „Hört das Herz der Erde schlagen" veranstalteten wir im September 2003 das Herbstkonzert der Deutschen Eiche Hammertal zusammen mit dem Hammertaler Damenchor, dem Steilhauschor Bochum-Werne und dem Pianisten Heinz Nattermann in Hattingen- Holthausen.

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In der Jahreshauptversammlung 2004 gab Jürgen Pöting sein Amt wieder an Uli Müllers ab.
Wegen der vielen Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2005 fand in 2004 kein Konzert statt.

Natürlich hatte die„Deutsche Eiche" Hammertal noch weitere wichtige Termine. Das traditionelle Pfingstsingen am Wetterschornstein an der Rauhen Egge, das Sommerfest und das Singen zur Weihnachtszeit der Hammertaler Chöre
( MGV Deutsche Eiche, Damenchor Hammertal und die Chorgemeinschaft St. Antonius) seien hier besonders erwähnt.

Der Reinerlös beim Weihnachtskonzert im Dez. 2004 der Hammertaler Chöre in Höhe von 640 € wurden je zur Hälfte dem Christopherushaus an der Rüsbergstraße und dem Buchholzer Kindergarten am 21.12.04 gespendet.   

125 Jahre MGV "Deutsche Eiche" 1880 Hammertal e.V.

2005 MGV "Deutsche Eiche" vor der ev. Kirche Buchholz Alexander Knäpper Karl Endter Horst Engelsberg Paul Junk, verstorben Werner Niedzwiedz Ulrich Müllers Robert Kubitza Heinz Dieter Hille, Chorleiter Heinz Richard Gräfe Jean Pierre Müllers Hanz Grohse Horst Krampen Dieter Hähner Jürgen Pöting Josef Lutz Günter Rasche Rolf Keßner Gerhard Pereè Georg Müller Karl Werner Michel Willi Hackmann Kurt Kublank Gerd Kopperschläger, verstorben Helmut Schotte Reinhard Kranz Heinz Person Manfred Jana Richard Scholze Hans Müllers, verstorben Ernst Hedmann Willi Lieber Armin Spindler Karl Heinz Plätz Willi Rosendahl Helmut Müller Heribert Meinhardt Lothar Judith Erich Schlüpmann Heinz Gag


Zur Zeit proben 36 aktive Sänger unter ihrem Dirigenten Heinz Dieter Hille mit Feuereifer für die Festivitäten zum Jubiläumsjahr 2005. Möge es gelingen, das Jahr 2005 erfolgreich zu gestalten und im Verlauf der Veranstaltungen zahlreiche neue Freunde und aktive Mitglieder zu gewinnen.

Der Name MGV „Deutsche Eiche“ Hammertal soll auch über das Jahr 2005 hinaus noch lange ein Begriff im heimischen Raum darstellen, ein Verein, in dem die Kameradschaft gepflegt und unter ihrem Dirigenten auch neue Schritte erfolgreich angegangen werden.

Dazu ein herzliches „Gut Sang“

Dezember 2004                       Jürgen Pöting    Horst Engelsberg

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2005

Das Jahr 2005 war ein wichtiges Jahr, unser Jubiläumsjahr.
Unser Verein wurde 125 Jahre alt. Im Januar wurden während der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Lamping 5 Sänger für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt:
Chorleiter Dieter Hille,
Erich Schlüpmann,
Jürgen Pöting,
Robert Kubitza und
Horst Krampen.

Heinz Gag erhielt seine Urkunde für 25 Jahre Treue zur „Deutschen Eiche“.
In den Vorstand wurden gewählt:
1. Vors.: Uli Müllers,
2. Vors.: Josef Lutz,
Geschäftsführer: Jürgen Pöting,
2. Schriftführer und Presse: Horst Engelsberg,
1. Kassierer: Gerd Kopperschläger,
2.Kassierer: Horst Krampen,
Notenwart: Georg Müller,
Vergnügung: Willi Rosendahl,
Dirigent: Dieter Hille.

Beim großen Festkommers am 12. März aus Anlass unseres Jubiläums im Barocksaal der Hattinger Schulenburg konnten 190 Gäste begrüßt werden.
Zusammen mit der Deutschen Eiche dem Hammertaler Damenchor und dem Orchester „Camerata Assindia“ wurde dem Publikum ein musikalischer Hochgenuss bereitet.
Die Wittener Bürgermeisterin Frau Sonja Leidemann und die stellvertretende Hattinger Bürgermeisterin Frau Leni Meinecke ließen es sich nicht nehmen , dieser Veranstaltung beizuwohnen und zu gratulieren.
Am 23. April fand ein ökumenischer Gottesdienst mit Pastor Jochen Winter und Pfarrer Martin Marczinowski in der St. Antoniuskirche in Buchholz statt.

Im Mai verstarb unser 1. Kassierer Gerd Kopperschläger. Wir werden unserem langjährigen Sangesbruder und Freund ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Deutsche Sängerbund und der Deutsche Allgemeine Sängerbund schlossen sich zusammen und heißen von nun an: DCV (Deutscher Chorverband)

Pfingstsingen und Sommerfest waren wieder einmal herausragende Ereignisse.

Das Festkonzert zum 125-jährigen wurde am 22. Oktober in der Aula des Schulzentrums Hattingen-Holthausen veranstaltet.
Mitwirkende waren:
Die Sopranistin Angela Hölscher, das Orchester Camerata Assindia und am Flügel: Bernhard Kulla. Durch das Programm führte Peter Niemann.
Das Publikum war begeistert.
Am nächsten Tag wurde an gleicher Stelle das Freundschaftssingen mit 17 Chören durchgeführt. Auch eine gelungene unvergessene Veranstaltung.

Das offene Adventssingen an der Brunnenapotheke der Hammertaler Chöre mit der Deutschen Eiche, dem Damenchor und der Chorgemeinschaft St. Antonius, fand am 25. November statt.

Das Jubiläumsjahr endete mit dem Weihnachtskonzert der Hammertaler Chöre am 10. Dezember in der ev. Kirche in Buchholz.

Der Reinerlös aus dem Weihnachtskonzert von 690€ wurde am 14. Dezember folgenden Institutionen überreicht: Christopherushaus, Fördervereine Buchholzer Kindergarten und Buchholzer Schule.

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2006

In der Jahreshauptversammlung am 6.Januar wurden 2 neue Mitglieder in den Vorstand berufen:
1. Kassierer: Alexander Knäpper,
2. Kassierer: Jean Pierre Müllers.

Die Sänger Lothar Judith und Karl Endter wurden für 40 Jahre Singen geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Bei der Jahreshauptversammlung des Bezirks 5 im Sängerkreis Witten wurde Horst Engelsberg für 30 Jahre als Pressereferent der Deutschen Eiche Hammertal geehrt und mit einer Plakette ausgezeichnet.
Heinz-Dieter Hille wurde für 10 Jahre Chorleitertätigkeit geehrt.

Seit Ostern 2006 präsentieren wir uns auch im Internet unter:
www.mgv-deutsche-eiche.de

Nach dem Pfingstsingen und dem Sommerfest, fand der 3. Markt der Möglichkeiten statt.
Im August trafen sich 68 Sänger und ihre Partnerinnen zur Fahrt in den Spreewald und nach Berlin. Ein unvergessenes Erlebnis als wir unter dem Brandenburger – Tor singen durften.
Kurze Zeit später beteiligten sich ca. 20 Sänger der „Deutschen Eiche“ am Konzert mit Herbert Feuerstein auf dem Wittener Rathausplatz, der ca. 1000 Sänger dirigierte.

Das Herbstkonzert fand am Samstag, dem 21. Oktober in Hattingen-Holthausen statt. Mit dem Moderator Peter Niemann, der Deutschen Eiche, dem Hammertaler Damenchor, der Sopranistin Angela Hölscher und Bernhard Kulla am Klavier unter der Gesamtleitung von Heinz-Dieter Hille wurde eine Fülle bekannter und beschwingter Melodien präsentiert.

Beim Weihnachtskonzert der Hammertaler Chöre („Deutsche Eiche“, Damenchor und Chorgemeinschaft St. Antonius) am 9.Dezember in der St. Antoniuskirche in Buchholz sangen sich alle 3 Chöre wieder einmal in die Herzen der Zuhörer, die sich durch ihre Spenden für die örtlichen Kinderinstitutionen bedankten.
Je 175 € bekamen das Christopherushaus, der Förderverein des Buchholzer Kindergartens und der Buchholzer Grundschule.

Vom CD-Verkauf bekam das Kinderhospiz: 210€.

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2007

In der Jahreshauptversammlung konnte der 1. Vors. Uli Müllers einen Sänger für 25 Jahre Mitgliedschaft im MGV ehren: Hans Grohse

Nach Pfingstsingen, Sommerfest und diversen Einladungen wurde wieder ein Konzert fällig. Unter dem Titel: „Ein Leben voll Musik“, fand dieses am 20. Oktober statt. Hierbei wirkten mit: die Sopranistin Angela Hölscher, der Musikverein „Gut Klang“ Bochum-Stiepel, die „Deutsche Eiche“ mit dem Pianisten Desar Suleymani. Die Moderation hatte diesmal Josef Lutz inne. Fantastischer Beifall für dieses Konzert, das wieder in der vollbesetzten Aula des Schulzentrums Hattingen-Holthausen stattfand, war Ausdruck einer wohlgelungenen Veranstaltung.

Nach dem Adventssingen endete das Jahr am 15. Dezember mit dem Weihnachtskonzert der Hammertaler Chöre (erstmals ohne die Chorgemeinschaft St Antonius) in der ev. Buchholzer Kirche. Auch hier ging der Reinerlös von 810€ an die bekannten Kinderinstitutionen.

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2008

Die Jahreshauptversammlung brachte keine wichtigen Neuigkeiten.

Am 26. September fand der Jahresausflug statt. Er ging diesmal nach Bebra-Weiterode. Höhepunkt der Fahrt war der Auftritt im Dom zu Fulda. Zahlreiche andächtige Zuhörer bestätigten der „Deutschen Eiche“ die hohe Qualität der Vorträge.

Das Herbstkonzert „Aus der Welt der Lieder und Von Wind, Wellen und Matrosen“ wurde am 25. Oktober in der Aula des Schulzentrums veranstaltet. Mitwirkende: „Deutsche Eiche“ Hammertal, der Musikverein „Gut Klang“ Bo.-Stiepel, der Bariton James Tolksdorf, am Klavier: Desar Sulejmani und der Moderator Peter Niemann. Die Gesamtleitung hatte Kreischorleiter Heinz-Dieter Hille.
Mit der Bühnendekoration von Uli Müllers und Karl-Werner Michel beschritt man neue Wege. Das Publikum fühlte sich aufs Meer versetzt. Das dazugehörige Schiff von 5m Länge wurde vor der Bühne installiert. Eine gelungene Sache.

Die Hammertaler Chöre fanden sich am 28. November neben der Brunnen-Apotheke, zum offenen Adventssingen ein.

Am 13. Dezember fand das Weihnachtskonzert (Freude der Christenheit) in der Buchholzer St. Antoniuskirche statt. Der Reinerlös von 800 € ging zu gleichen Teilen an: Christopherushaus, Kinderhospiz und Förderverein Buchholzer Kindergarten und Buchholzer Schule.

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2009

Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal von Petra Weißelberg gab es bei der Vorstandswahl eine Neuerung. Für Josef Lutz übernahm Theo Püplichhuisen das Amt des 2. Vorsitzenden.
Sangesbruder Willi Lieber wurde für 65-jährige Treue zur „Deutschen Eiche“ geehrt.

Kurze Zeit später erhielten wir die Nachricht von der Schließung unseres Vereinslokales. Eine schlimme Sache.

Am 28. Februar verstarb unser langjähriger Sangesbruder und Vizedirigent Hans Müllers im Alter von 69 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Er wird uns sehr fehlen. Die Sänger nahmen Abschied in der Kirche und gaben ihm das letzte Geleit zum Grab.

April: Der Sängerkreis Witten-Hattingen heißt nun: Kreis Chorverband Ennepe-Ruhr Nord. Dieser beging in der Aula der Gesamtschule Hattingen-Welper seinen 75. Geburtstag. Auch die Deutsche Eiche beteiligte sich mit gekonnten Liedvorträgen.

4.+5. Juli: Viele Chöre waren wieder beim traditionellen Sommerfest an der Buchholzer Grundschule. Dieses Fest wurde wie immer ein Erlebnis.

Am 29.7. haben wir unseren langjährigen Sangesbruder Heinz Gag zu Grabe getragen. Auch er wird uns unvergessen bleiben.

Das große Herbstkonzert fand am 26. September wieder im Schulzentrum Holthausen unter dem Titel : „Aus aller Welt-Musik verbindet“ mit dem Hammertaler Damenchor, der „Deutschen Eiche“ und der Sopranistin Angela Hölscher statt. Die Moderation hatte wieder einmal Peter Niemann. Vor vollen Rängen spulten wir ein Feuerwerk beliebter Melodien ab.

Das Weihnachtskonzert unter dem Titel „Herr,deine Güte reicht so weit“ ergab in diesem Jahr einen Erlös von 900€ . Die Summe ging wieder anteilmäßig an die Kinderinstitutionen im Ort. Auch das Kinderhospiz wurde mit 155 € bedacht.

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2010

Unsere Jahreshauptversammlung musste erstmals im Saal unter der ev. Kirche stattfinden.
Der 1. Kassierer wurde neu gewählt. Unsere Wahl fiel auf Norbert Schröder. In der Versammlung bekam Karl-Werner Michel seine Auszeichnung mit Urkunde vom 1. Vorsitzenden Uli Müllers für 25-jährige Vereinszugehörigkeit.

April: Unser langjähriger Chorleiter Heinz-Dieter Hille beendete seine Tätigkeit als Chorleiter bei uns. Das Abschiedskonzert fand in Winz-Baak statt. Aufgrund seiner Verdienste um den MGV Deutsche Eiche wurde er von uns zum Ehrendirigenten ernannt. Ein Präsent vom MGV war weiterhin Ausdruck unserer Wertschätzung an viele gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen. Bis Ende April war er noch für uns zuständig. Er bleibt uns als 2.Tenor-Sänger weiterhin erhalten.

Ab dem 30. April haben wir einen neuen Chorleiter: Martin Martmöller, ein junger aufstrebender Musikexperte, der uns beim Einstudieren moderner Chorliteratur neu fordern will.

Das Herbstkonzert zum 130-jährigen Bestehen soll ein Zeugnis davon abgeben, dass auch wir mit dieser Literatur nicht überfordert wirken. Fleißig probt er mit uns für das Herbstkonzert am 30. Oktober, das unter dem Titel von „ABBA bis Verdi“ veranstaltet werden soll. Ein umsichtiger und intakter Vorstand mit seiner treuen Sängerschar von zur Zeit 41 aktiven Sängern wird dafür sorgen, dass der MGV „Deutsche Eiche“ Hammertal auch in den nächsten Jahren seinen neu eingeschlagenen Weg gehen wird und die Qualität des Chores erhalten bleibt.

„Glück auf und Gut Sang“

Witten, im August 2010 Jürgen Pöting, Horst Engelsberg

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Heinz Schneider Otto Priegnitz Willi Erven jun. Otto Menken ( Chorleiter ) Fritz Heisselmann Friedhelm Koch Herr Bodden Herr Papenhoff Paul Brauckmann sen. Wilhelm Buer Herrmann Lange Paul Blankenagel Sänger13 Sänger14 Albert Müllers Fritz Schürmann Karl Post Josef Lieber Willi Lieber Werner Loose Wilhelm Jammerzen Emil Mehring Herbert Granzow Herr Gottschewski ( unser Lehrer ) Sänger25 Sänger26 Ferdinand Sante Paul Lieber Vergnügungsauschussvorsitzender Heinrich Hille, verstorben Ehrenvorsitzender Fritz Schöneberg, verstorben Chorleiter Helmut Vorschütz 1. Vorsitzender Friedrich Hoppen, verstorben 2. Vorsitzender und Vizedirigent Dieter Hille 2. Kassierer Erwin Hoffstiepel 2.Schriftführer und Pressewart Horst Engelsberg 1. Schriftführer Josef Lutz Notenwart Georg Müller 1. Kassierer Gerd Kopperschläger, verstorben